VITA

BÄRBEL BÄHR

BÄRBEL BÄHR

- 1951 in Freiburg geboren
- Ausbildung und Arbeit als Erzieherin
- Weiterbildung zur Fachlehrerin für Sonderpädagogik
- Arbeit an der Esther Weber Schule Emmendingen/Wasser
  bis  2012
- Lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in
  Denzlingen

KÜNSTLERISCHE AUSBILDUNG

- 1992 Natur-Art (Werner Henkel, Bremen)
- 1996 Ton-Art (Emanuel Eni)
- 2003 bis 2008 Mitgestaltung verschiedener Projekte
  im „Atelier?” bei Esther Kaufmann Freiburg
  (Malerei und Objekte)
- ab 2008 Teilnahme an unterschiedlichen Kursen
  zum Thema Malerei:
  an der Akademie für zeitgenössische Kunst"
  (Horn/Bodensee) und
  an der Landesakademie „Schloss Rotenfels”
 

EIN BILD WIRD NICHT AUS TUN UND MACHEN GEBOREN, SONDERN AUS EINEM RAUM DAZWISCHEN, EINEM RAUM DES INNEHALTENS UND SPÜRENS.

G.MUSEBRINK

Bärbel Bähr im Atelier

Meine Malerei bezieht sich auf das Erlebnis von Natur und Umwelt. Die Bilder und Objekte sind das Konzentrat der Eindrücke und Erfahrungen meines Lebens.
Das Loslassen von eigenen Vorstellungen ist das große Lernfeld und birgt eine ungeheure Freiheit in sich. Details von Oberflächen, Land und Wasser, werden im malerischen Prozess immer weiter reduziert und abstrahiert, bis oft nur noch ein Raster von Flächen, Farben und Strukturen bleibt. Es entstehen Bildwelten in denen das Ungeplante, Intuitive und vom Zufall bestimmte Arbeiten sichtbar wird.

Die Verarbeitung von selbst hergestellter Spachtelmasse aus Gesteinsmehlen kann nicht vollständig kontrolliert werden. Lässt man sich auf ihre Lebendigkeit und das unvorhergesehene Ergebnis ein, entsteht eine eigene materialästhetische Gestaltungsform. Die Materialbilder entwickeln sich in einem ständigen Prozess von Überlagern, Verdecken, von Freilegen und Aufdecken, Konstruieren und Dekonstruieren. Der Blick auf die Tiefe wird durch Ritzen und Schaben freigelegt.
Schichten überlagern sich, schieben sich ineinander, brechen auf um sich an anderen Stellen wieder zu veschließen. Eingebettete Materialien stehen erahnbar in der Landschaft und verändern bestehende Strukturen. Durch ihre Überlappungen und Faltungen entstehen plastische Bildräume.
Eine mit den Augen greifbare Materialität entsteht.

Als Bildform wird auch das Diptychon oder die Leinwandmontage verwendet.

Verwendete Materialien:
Acrylfarbe, Tusche, Stifte, Kreiden, Pigmente, Asche, Gesteinsmehle, Sande, Erden, Bitumen, Eisenpulver, Kohle, Kaffee, Papiere, Stoffe, Wachs, Pinsel, Spachtel.

In der Galerie ist eine Auswahl meiner Werke zu sehen, gegliedert in Arbeitszyklen.
Fast alle Bilder sind käuflich zu erwerben, Preis auf Anfrage.